Wer die Musik in Ehren hält – 25 Jahre Frauenchor

Nachdem die Chor-Formationen der Harmonie nach den Sommerferien in eine intensive Vorbereitungsendphase gestartet sind, war es am Sonntag, den 18.10.2015 endlich soweit:

In der gut besetzten Waldenserkirche eröffnete Daniel Kaiser an der Orgel mit der „Toccata funambulesque“ von A. Willscher, einem virtuosen Stück im Stil der französisch-romatischen Toccata, unser diesjähriges Chor-Konzert, das ganz im Zeichen des 25-jährigen Bestehen des Frauenchores stand.

Der Frauenchor unter der Leitung von Matthias WidmaierSo war es selbstverständlich, dass unser Frauenchor unter der Leitung von Matthias Widmaier das Publikum mit „Wer die Musik in Ehren hält“ in einen stimmigen Arrangement für Orgel und Gesang auf den gesanglichen Teil des Abends einstimmte.

Die Blockflötenspatzen unter Leitung von Beatrix RaviolDie „Blockflöten-spatzen“ im Alter zwischen 6 und 7 Jahren unter der Leitung unserer Jugendleiterin Beatrix Raviol führten das Programm mit den Stücken „Kleine Tanzmusik“ und „Oh when the Saints“ fort. Den Höhepunkt ihres Auftrittes bildete das Stück „Freude schöner Götterfunken“, welches die Kinder gemeinsam mit Sängerinnen und Sängern der Harmonie aufführten.

„Deo Gratias“ sangen danach die Young Generation zusammen mit dem Frauenchor, bevor dieser mit „Licht des Lebens“ von Mozart den Abend fortführte.

Ein Glanzlicht des Abends war zweifelsohne „Das Wort heißt Frieden“, bei dem Matthias Widmaier als Solist zusammen mit dem Frauenchor das Publikum mit seiner markanten Stimme in den Bann zog.

Die drei Taizé-Klassiker „Laudate omnes gentes“, „Bleibet hier und wachet mit mir“ und „Dona la Pace“ wurden dann von allen Chor-Formationen der Harmonie gemeinsam gesungen. Mit „Zauber der Nacht“ und „Herr segne mich“ stellten die Young Generation noch einmal zusammen mit dem Stammchor und Matthias Widmaier ihr Können unter Beweis.

The DolphinsDanach wurde es spannend, denn „The Dolphins“ gaben ihr Debut als Formation der Harmonie. Die fünfköpfige A-cappella-Formation stimmte das Publikum mit „Snap along“ von P. Williams auf ihren Part ein, um dann mit einer außergewöhnlichen Interpretation von „Der Mond ist aufgegangen“ mit dem Solisten Thomas Rohm aufzuwarten. Danach wurde es mit der Ballade „And so it goes“ wieder modern. Den Abschluss bildete der Klassiker „Oh Täler weit“ von F. Mendelssohn-Bartholdy in einer für die 5 Stimmkünstler auf den Leib geschneiderten Fassung, bei der sie noch einmal ihr musikalisches Können unter Beweis stellen konnten.

Mittendrin unter der Leitung von Matthias Widmaier„Mittendrin“ führte mit „Ubi Caritas“ das Programm weiter. Für den darauf folgenden französischen Klassiker „Pavane“ hatte Matthias Widmaier eine kleine Gruppe von Sängerinnen und Sängern aus den Reihen von „Mittendrin“ gewinnen können, die dieses Stück a cappella gefühlvoll interpretierten. Im Anschluss spannte „Mittendrin“ den musikalischen Bogen gekonnt von „Amazing Grace“ zu „Denn was wird morgen sein“. Den schwungvollen Abschluss ihres Parts bildete „Siyahamba“, ein tolles A-Cappella-Arrangement einer traditionellen afrikanischen Melodie, das geradezu wie für die moderne Chorformation geschrieben wirkte.

Stammchor mit Vize-Chorleiterin Rita Abel und Tenor Matthias WidmaierGesamt-Chor der HarmonieRita Abel, unsere Vize-Chorleiterin übernahm bei „Über den Sternen“ die Leitung unseres Stammchores. Bei „Sancta Maria“, welches sie ebenfalls dirigierte, brillierte Matthias Widmaier ein weiteres Mal an diesem Abend als Solist mit seiner gefühlvollen Interpretation des Liedes. Mit „Herr hab Dank“ rundete der Stammchor diesen Teil des Programmes ab.

Das „Halleluja“ von Mozart, bei dem alle Chor-Formationen der Harmonie, begleitet von Daniel Kaiser an der Orgel, noch einmal gemeinsam auftraten, bildete den glanzvollen Abschluss eines tollen Chor-Konzert in der Waldenserkirche.

Auf diesem Weg möchten wir uns bei allen bedanken, die zum Gelingen des Konzertes beigetragen haben.

Ein großes, dickes Dankeschön geht an:

  • unseren Dirigenten Matthias Widmaier, der ein tolles Programm zusammengestellt und mit den Chören einstudiert hat.
  • die Blockflötenspatzen und ihre Leiterin Beatrix Raviol, die mit ihrem Beitrag ein kleines Highlight am Konzert bildeten.
  • die Kinder der Young Generation, die so toll mitgemacht haben und eine große Bereicherung darstellen
  • „The Dolphins“ für ihren hervorragenden musikalischen Beitrag
  • Daniel Kaiser an der Orgel und am Klavier für die feierliche Umrahmung und Begleitung des Konzertes
  • die evangelischen Kirchengemeinde für die Überlassung der Waldenserkirche
  • Rita Abel für ihre Arbeit als Vize-Chorleiterin
  • die aktiven Sängerinnen und Sängern des Stammchores, des Frauenchores und von „Mittendrin“
  • und natürlich an alle Besucherinnen und Besucher des Konzertes. Ohne Sie wäre es nur halb so schön gewesen.